Skariatain/Chardatenbank/Aterel Leador

Aus Wächter des Lichtes

Wechseln zu: Navigation, Suche

Bild:Aterel_Leador.gif

Gilde: Wächter des Lichtes [WdL]

Titel: General der Wächter des Lichtes

Rang: ehemaliger Imperator Britains

Klasse: Ritter

Augenfarbe: blau

Haarfarbe: dunkelgrau

Alter: 42 Jahre

Statur: Sehr kräftig

Größe: 185 cm

Merkmale: grauer, dichter und gut gepflegter bart

Charstory

Aterel Leador wurde auf einer der größeren eisigen Inseln weit im Norden geboren. Als Sohn eines Bauern wuchs er in dem kleinen Dorf Eishammer auf, welches zu den Nordreichen des Königs British galt. Das Dorf lag gut geschützt in einem Tal inmitten der Insel und der Weg zur Hafenstadt war nur durch einen Gebirgspass im kurzen Sommer zu erreichen. Es war ein hartes und kaltes Leben, aber die Menschen dort lernten mit den Herausforderungen umzugehen.

Da sein Vater Bardur Leador gute beziehungen zum Hauptmann besaß, war es Aterel möglich in dessen Knappendienst zu gehen und ein weit aus „besseres“ Leben zu führen. So lernte er im Winter Soldat zu sein und im Sommer auf den Feldern zu helfen, da der Sommer immer sehr kurz war und ein jeder Mann gebraucht wurde.

Das Dorf war eines der Zahlreichen Minensiedlungen um das Reich mit den nötigen Erzen und Waffen zu versorgen. Denn das Reich war groß und benötigte einiges an Kriegsmaterial um dessen Grenzen gegen die Dunkelheit zu schützen. Und trotz der großen Bedeutung für den Krieg, blieb dieses Dorf verschont von den Schlachten des Reiches. Das einzige womit die Gardisten zu kämpfen hatten, waren Eistrolle, Orks und Eisdrachen, welche im eisigen langen winter, vor Hunger, näher an die Siedlung heran kamen. Eine Herausforderung für jeden Gardisten, denn in der Dunkelheit des Winters waren jene Wesen im klaren Vorteil der Schatten.

Aterel Leador beendete seine Knappenschaft erfolgreich mit einer großen Aufgabe die ihm zugetragen wurde. Er sollte den Magier Ethenox Almor in die Tiefen der Insel führen um nach einem alten Buch der Magie zu suchen. Einige Wochen beanspruchte diese Expedition unter der Leitung Aterels und erwies sich alles andere als einfach. Denn diese Höhlen beherbergten sehr alte und gefährliche Bestien. Jedoch entwickelte sich eine großartige Freundschaft zwischen dem Magier und dem jungen Gardisten, durch die Aterel einiges über Magie,Ritter, Paladine und Britain lernte.

Im Alter von 25 heiratete Aterel die jüngere Nithia aus Eishammer und wenig später schenkte Sie ihm einen Sohn, Trienan. Zusammen lebten sie auf einem Hof nahe der Minen und Aterel wurde mit dem Schutz der Stollen beauftragt. Denn es kam oft vor, dass die Kumpels auf alte eingesperrte Wesen stießen, die alles andere als Freundlich waren.

Zur Zeit als König British im Kampf gegen die Ki-Rhin fiel und sein Sohn Treonan den Thron bestieg, wurde Aterel Leador Hauptmann des Dorfes Eishammer. Er war zu der Zeit sehr bemüht zu wissen was in der Hauptstadt des Reiches vor sich ging und welche Geschichten man sich dort erzählte, so entsannte er stets Boten und Schreiber um sein Wissen um das Reich zu erweitern. Denn sein Traum war es den Ritterschlag zu erhalten – da sollte es am fehlendem Wissen nicht scheitern. Er lernte von der Vergangenheit und Gegenwart Britains und die Geschichten um jene Stadt des Lichts und der Ordnung erfüllten sein Herz mit Freude und ließen ihn von jener Stadt träumen. Er wollte zu den Ruhmreichen Rittern gehören und das Recht und die Ordnung des Reichs vertreten. Durch seinen entfachten Patriotismus blieb auch Eishammer nicht verschont und so wurden Feste zu Ehren des Königs und seiner Ritter abgehalten. Auch wurde der Hauptstadt das edelste Mithrill geschenkt, was eher auf die Unzufriedenheit der eigenen Dorfbewohner stieß. Doch Aterel verfolgte das Ziel des großen ganzen. Er verstand, welch Segen es war im Reich Britishs zu leben und welche Dunkelheit über das Land ziehen würde, wenn dieses Reich fallen sollte. Dieses wissen gab er auch stets seinem Sohn weiter, in den er große Hoffnungen legte.

Schließlich geschah es in einem Frühling, dass Aterel ein Schreiben der Gardekommandantur aus Britain erhielt, welches ihn für wichtige Besprechungen in die Hauptstadt des Königreichs beorderte. Diesem Befehlt folgte Aterel umgehend.

Diesem Befehlt folgte Aterel umgehend und ritt, begleitet mit einem Gardisten und gutem Freund Turlon, durch die tauenden Gebirgspässe zum Küstendorf nahe Eishammer. Von dort aus machte er sich auf die lange Seereise nach Britain. Endlich sollte er die Stadt sehen von der er schon soviel hörte. Nach einer langen Reise sah er schon aus der Ferne die hohen Dächer und die Silhouette des mächtigen Schloßes Britains. Umso ehrfürchtiger waren seine ersten Schritte über den Pflasterstein der Straßen. Vorbei an dem strahlen Weißen Baum im Zentrum der Stadt bis hin zu den großen Toren des Schlosses. Aterel weilte einen Moment im Innenhof und lauschte dem Treiben der Straßen hinter sich, den marschierenden Soldaten zu seiner linken und den Schwalben hoch oben über den Zinnen des Schlosses. Als dann ein Leutnant auf ihn zukam und ihn begrüßte und einwies. Wie Aterel feststellen musste, so war seine Reise nicht aus erfreulichem Grund geschehen. Der König selbst ließ alle Hauptmänner, Admiräle und Kommandanten der Garde und Marine zusammenrufen um sie vor einer bevorstehenden Katastrophe zu warnen. Mildren selbst gab dem König jene Warnung und die Aufgabe eine Flotte aus Schiffen zu bauen, damit die Menschen rechtzeitig fliehen konnten. Eine unbekannte Krankheit wird sich unter den Völkern dieser Welt breit machen und vielen das Leben kosten. Aterel war über die Worte des Königs schockiert und gleichzeitig so beeindruckt ihm endlich gegenüber zu stehen. Er las soviel Weisheit, Güte und Ehre aus seinen Worten und fühlte in Britain jene stärke und Gerechtigkeit wie sie aus all den Erzählungen stets hoch gelobt wurde. Aterels Aufenthalt dauerte einige Monate und so hatte er einige Zeit Britain und Umland kennen zu lernen. Er lernte viel über die Elfen und Zwerge, über die Geschichte und den Glauben Mildrens, welcher stark durch die Paladine vertreten wurde. Bis schließlich jene Nachricht eintraf, die sofortiges Handeln erforderte. Flottenadmiral Alastraan ließ dem König eine Botschaft zukommen worauf hin dieser alle Hauptmänner auf ihre Mission schickte soviele Menschen wie möglich zu retten. Für Aterel bedeutete dies nach Eishammer zurück zu kehren und die Dorfbewohner auf das schlimmste vorzubereiten. Die Reise jedoch war alles andere als angenehm, denn er geriet in einen starken Sturm worauf hin mehre Besatzungsmitglieder über Board gingen. Darunter auch sein Freund und Gardist Turlon. Es folgte eine Irrfahrt und eine gefährliche Reise bei der er Morraldor Chevalier kennen lernte.

Als Aterel das Küstendorf nahe Eishammer erreichte, war nichts mehr von dem Über, was man als Küstendorf bezeichnen konnte. Die Häuser waren niedergebrannt und überall stank es nach verwesendem Fleisch. Aterel ahnte schlimmes und machte sich auf den beschwerlichen Weg durch den Pass bis er schließlich die hölzernen Tore Eishammers erkennen konnte… Kein Rauch. Erleichterung machte sich breit. Bis er kurz vor den Toren mit zwei Pfeilen vor seinen Füßen zum stehen gezwungen wurde. Eine Stimme folgte…: „Halt! Trägst du die Pest in dir?“ entgeistert rief Aterel, „Nein! Ich bin gesund! Ich bin euer Hauptmann. Lasst mich ein!“ Darauf hin wurden ihm die Tore geöffnet und einer seiner jüngeren Gardisten kam ihm entgegen und klärte ihn sogleich ohne Punkt und Komma in jene Geschehnisse auf. Die Pest hatte sich breit gemacht und forderte viele Leben, doch konnten sie sie eindämmen. Jedoch schien dies nicht das wesentliche Problem gewesen zu sein… Der junge Gardist führte Aterel zum Friedhof, welcher sehr viele Frische Gräber aufwies. Er erzählte ihm, dass der Uralte Eisdrache nur darauf gewartet hätten bis sie geschwächt gewesen sein. Zuerst Griff er das Dorf an, dann die Farmen.. Aterel stockte und blickte ihn mit einer Vorahnung in den Augen an, als er auch schon die Worte vernahm… „ Es tut mir leid, mein Hauptmann“ Nithia starb durch den Angriff des Drachen wie Aterel erfahren sollte. Und ob das nicht schon schmerz genug gewesen wäre, erblickte er das Banner der Garde und das Schwert seines Sohnes in einem frischen Grab. Trienan. Er starb als er das Dorf gegen den Drachen verteidigte. Der junge Gardist erzählte ihm wie Trienan in einen Zweikampf mit den Drachen ging bei dem er seinen Schwertarm verlor und mit seiner verbleibenden Hand den Speer mit dem Banner der Garde durch den Hals des Drachen stieß und ihn so den letzten Atemzug raubte, ehe Trienan erschöpft zu Boden sank und er seinen starken Verletzungen erlag. Es schmerzte Aterel und er konnte nicht abwägen was ihn mehr traf. Den Tod seiner hilflosen Frau, oder den schmerzhaften Tod seines Sohnes. Er begann sich Vorwürfe zu machen nicht eher zurück gekehrt zu sein. Der, mit der Situation überforderte, junge Gardist ließ seinen Hauptmann kniend vor dem Grab seines Sohnes und seiner Frau zurück…


[Fortsetzung folgt]

MITHILFE